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Der Verein Eichsfeld Aktiv - Gesellschaft zur Entwicklung des Ländlichen Raumes im Eichsfeld e.V. führt, getragen durch die Arbeitsgruppe Forum Fachwerk Eichsfeld, gemeinsam mit der LEADER RAG Eichsfeld eine Veranstaltungsreihe zum Thema Baukultur & Demografischer Wandel im Eichsfeld durch. Informationen dazu hier auf dieser Seite bei Veranstaltungen und in der Informationsbörse.

Bei einem alten Haus ist gerade bei den steigenden Heiz­kosten der Energie­bedarf ein wichtiges Kriterium. Daher kommt es gerade im Altbau darauf an geschickte wärmedämmende Massnahmen zu ergreifen, die die Bausubstanz erhalten.

12 05 03Fürstenhagen: Abschlussvorträge FFEeranstaltungsreihe: Fürstenhagen: Abschlussvorträge FFE

Musterhaus

Am 3. Mai 2012 um 19:00 Uhr im Naturparkzentrum in Fürstenhagen findet  mehr

12 04 25LEHMBAU-TAGUNG in Parensen

Tagung Netzwerk Lehm

EINLADUNG ZUR LEHMBAU-TAGUNG in 37176 Nörten-Hardenberg/Parensen Mittw  mehr

12 04 05Prof. Dr.-Ing. Viktor Wesselak: Sanierung eines Fachwerkhauses – energetisch optimiert oder traditionell ?

Wesselak vorher-nachher

Vortrag: Fachwerk energetisch sanieren – ein Fallbeispiel  mehr

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                                                            Eichsfeld aktiv

 

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15/2005

Pressemitteilung

16. Mai2005

 

Bauphysik am Fachwerkbau

Berücksichtigung von Langzeiterfahrungen beim Bauen

 

Beuren. Zu einem weiteren Vortrag mit Diskussion lädt das Forum Fachwerk Eichsfeld, ein eichsfeldisches Projekt von „Regionen aktiv“, für Donnerstag, den 19. Mai, um 20 Uhr in das Wohnheim Kloster Beuren ein. In der würdigen Atmosphäre der einstigen Klosterkirche der Zisterzienserinnen mit barocker Decke, romanischen Bauteilen und historischem Fachwerk aus dem 18. Jahrhundert spricht Prof. Dr. Claus Meier aus Nürnberg über Bauphysik am Fachwerkbau.

Mit seinem Thema wendet er sich gleichermaßen an Fachwerkfreunde und -nutzer sowie an Bauexperten, die bautechnisch-konstruktive Lösungen im Fachwerkbau zu suchen haben.

„Auch bei der Fachwerksanierung dominieren DIN-Normen und Verordnungen“, stellt Prof. Meier fest, „doch dieses administrative ‚Netzwerk’ steht auf recht tönernen Füßen, weil leider allzu oft Irrungen auftreten.“ Zur thematischen Untermauerung wolle man stets alles rechnerisch begründen und nachweisen. Wenn dabei aber entgegen allgemeiner Naturgesetze falsch gerechnet wird, bewege man sich auf einem virtuellen Feld uferloser Phantasien, meint Architekt Prof. Meier.

Er klagt darüber, dass besonders der Altbau unter dieser Fehlentwicklung leidet. Er empfiehlt die Verwendung speicherfähigen Materials, um die kostenlosen Energiebeiträge der Sonne zu nutzen, mahnt die Beachtung der Sorptionsfähigkeit der Außenkonstruktion beim Feuchtetransport an und plädiert für die physikalischen Vorteile einer Strahlungsheizung bei der Installation des Heizsystems.

Die gegenwärtig verstärkt auftretenden Bau- und Feuchteschäden mit ihren gesundheitlichen Gefahren für die Bewohner machen Fehlentscheidungen der Vergangenheit offenkundig, stellt Prof. Dr. Claus Meier fest und nennt als Ursache „eine stetige, jedoch leider verfehlte, obstrukte und wirklichkeitsfremde Bautechnik-Entwicklung, die die bisherigen bautechnischen Erkenntnisse eines bewährten Bauens mit Langzeiterfahrung ignoriert und sich stattdessen auf ein dubioses Bekenntnis zur Allmacht von Wirtschaft und Industrie stützt.“

Als Experte sieht er in der Rückkehr zum soliden Denken, Handeln und Bauen eine Chance, sich „der administrativen und wirtschaftlichen Umklammerung entziehen“.

Dass es hierzu ausreichend Anlass, aber auch genügend Möglichkeiten gibt, will Prof. Dr. Meier während seines Vortrags in Beuren deutlich machen.

Josef Keppler

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